So geht „Pixel to Output“!

Success Stories
DURST hat bei der Edel Messereklame Digitaldruck GmbH sein Konzept „Pixel to Output“ erfolgreich implementiert. Die komplette Digitalisierung vom Auftragseingang bis zur Logistik hat dem Unternehmen mehr Flexibilität und Produktivität beschert und gleichzeitig die Basis für die weitere Diversifizierung gelegt.

Christian Oehne, Betriebsleiter, und Henrik Edel, Geschäftsführer

Christian Oehne, Betriebsleiter, und Henrik Edel, Geschäftsführer

Edel Messereklame mit Sitz in Frankfurt gehört zu den etablierten Großformatdruckern im Rhein-Main-Gebiet mit einem starken Fokus auf das Messe- und Event-Geschäft. Zu den Prime-Kunden gehört unter anderem die Messe Frankfurt, für die das Unternehmen die kompletten Leit- und Orientierungssysteme für verschiedene Messen produziert. Als Spezialist für den digitalen Großformatdruck deckt man darüber hinaus ein enorm breites Anwendungsspektrum ab – dazu gehören Megaposter genauso wie Banner auf PVC, Textilien und Glasfasern sowie Folienbeschriftungen.

Dass sich das Geschäftsumfeld für Edel Messereklame mit der klaren Ausrichtung auf das Messe-Event-Geschäft in der Corona-Krise massiv eingetrübt hat, liegt auf der Hand. „Wir sind mit viel Elan in das Jahr 2020 gestartet und wurden dann von der Corona-Krise regelrecht ausgebremst. Wir haben die Zeit dann intensiv genutzt, um die Digitalisierung auf allen Ebenen voranzutreiben und damit auch gleichzeitig eine Differenzierung unseres Angebotes einzuleiten“, fasst der Betriebsleiter Christian Oehne die letzten Monate zusammen. 

Langjährige Zusammenarbeit mit Durst

Gegründet wurde das Unternehmen in einer Zeit, in der Werbung noch als Reklame bezeichnet wurde, – vor rund 60 Jahren als Schilderhersteller. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 30 Mitarbeiter*innen und unterhält zwei Standorte. 
Auf dem Frankfurter Messegelände befinden sich Vertrieb, Grafik und Druckvorstufe und in Bad Homburg ist auf einer Fläche von 1.000 m² die komplette Produktion angesiedelt. Bereits im Jahr 2000 wurde das erste digitale Großformatsystem installiert und 2007 mit der Rho 351 die erste Lösung von Durst installiert, die 2014 durch einen Rollendrucker Rho 312 ersetzt wurde, der immer noch im Einsatz ist.

Vom Konzept in die Praxis

„Wir wussten schon seit längerer Zeit, dass wir unsere Prozesse dringend optimieren müssen. Allerdings ist dieses Vorhaben im hektischen Alltagsgeschäft auf der Strecke geblieben“, erzählt Christian Oehne und betont gleichzeitig, dass das Geld heute in der Supply-Chain verdient wird und nicht im reinen Druck. Mit dem Konzept „Pixel to Output“ verfolgt Durst den Ansatz einer durchgängigen Digitalisierung, in der alle Stakeholder – vom Kunden über den Produzenten und Lieferanten – eingebunden sind. „Die Idee einer Smart Factory hat uns von Anfang an überzeugt. Das ERP-System LIFT, das mit einem US-amerikanischen Großformatdrucker entwickelt und speziell auf die Anforderungen des LFP-Bereichs zugeschnitten ist, war für uns schlussendlich ausschlaggebend dafür, das Projekt mit Durst umzusetzen.“

P5 – flexible Hybridlösung

Das Investitionspaket von Durst setzt sich aus Hard- und -Software-Lösungen zusammen. Dazu gehört etwa das Drucksystem P5 350, das sowohl Rollenmedien als auch Boards bis zu 3,5 Meter Breite verarbeiten kann. „Die Hybridlösung verleiht uns eine enorme Flexibilität. So haben wir unsere Kapazitäten im Rollenbereich deutlich ausgebaut und können so gerade im Vorfeld von Messen noch schneller reagieren. Und mit der Option Boards zu bedrucken, differenzieren wir unser Angebot nachhaltig“, versichert Christian Oehne. Mit dem Drucker aus der P5-Serie hat sich Edel Messereklame auch zwei zentrale Software-Tools aus dem Durst-Ökosystem in Haus geholt. Durst Workflow+ automatisiert die Vorstufe mittels einer automatisierten Datenanpassung und verwaltet zentral die gesamte Produktion auf allen integrierten Drucksystemen von Durst und allen anderen Herstellern. Durst Analytics wiederum liefert wertvolle Auswertungen von Kennzahlen zur Gesamtproduktivität und Auslastung des Druckers bis hin zu einzelnen Aufträgen. Darüber werden Probleme frühzeitig erkannt und im Rahmen der präventiven Wartung behoben – wodurch die Produktionssicherheit weiter verbessert wird. 

LIFT beflügelt die Supply-Chain

„Das Durst Software-Ökosystem hat uns geholfen einen digitalen End-to-End-Workflow zu etablieren und somit Produktionsabläufe zu beschleunigen, Ressourcen freizuspielen und die Qualität konstant zu halten. Das cloudbasierte ERP-System LIFT hat die gesamte Wertschöpfungskette von der Bestellung bis zur Auslieferung beflügelt“, betont Christian Oehne. Der Betriebsleiter macht den USP von LIFT an einer konkreten POS-Kampagne, die an 1200 Versandadressen ging, fest. Für jede einzelnen Adresse mussten unterschiedliche Motive und Stückzahlen produziert werden. „Wir hatten die administrativen und produktionsspezifischen Daten im System hinterlegt, um den Rest kümmerte sich LIFT – das war sehr beeindruckend.“ 

Mit dem Investitionspaket war auch das Ziel verbunden, neue Kundengruppen anzusprechen und das sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich. Durst verfügt mit dem Smart Shop über eine Lösung für einen einfachen und vor allem skalierbaren Einstieg in den E-Commerce, wobei hier die Benutzerfreundlichkeit im Vordergrund steht. Durch den modularen Aufbau lässt sich sehr rasch ein professioneller Webshop einrichten und über den integrierten Smart Editor können die Besucher ihre Prints in sehr hohem Grad individualisieren. „Mit edel-pix.de, dem ersten Webshop, der sich eher an Privatkunden orientiert, sind wir sehr erfolgreich in den Online-Druck gestartet. In Kürze geht der zweite Webshop für den B2B-Bereich unter edel-print.com online“, so Christian Oehne. Der Betriebsleiter versichert, dass man es ohne den Smart Shop von Durst nie so schnell zu einem maßgeschneiderten Online-Shop für individualisierte Druckprodukte gebracht hätte und man nun die Idee „Pixel to Output“ komplett in der Praxis umgesetzt habe.